Mit einem Platzverweis maßregelten Bundespolizisten am Donnerstagmorgen (14. August) im Hauptbahnhof Essen einen Aggressor, der sie mit dem Tod bedroht hatte.
Gegen 10:30 Uhr wurde eine Streife auf der Südseite des Bahnhofes auf einen 32-Jährigen aufmerksam, der beim Erblicken der Beamten äußerst nervös wirkte. Zudem machte er den Eindruck, als würde er einen Gegenstand vor den Einsatzkräfte verstecken wollen, da er seine Hände immer wieder verdeckte.
Bei der folgenden Personenkontrolle händigte der wohnungslose Eritreer den Polizisten seinen Ausweis nur zögerlich aus. Im Anschluss der Kontrolle wurde er zunächst entlassen.
Nur kurz darauf bedrohte er die Uniformierten jedoch damit, sie mit einem Messer umbringen zu wollen.
Daraufhin wurde der Afrikaner zur Bundespolizeidienststelle gebracht. Er gebärdete sich zunehmend aggressiv und unkooperativ, was sich bei seiner Durchsuchung in den Wachräumen zu massiver Gegenwehr steigerte. Schließlich musste er fixiert werden, um die Durchsuchung fortzuführen.
„Die Polizeibeamten stellten keine gefährlichen oder verbotenen Gegenstände bei dem Eritreer fest“, schließt ein Polizeisprecher die Meldung ab, „nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde er mit einem Platzverweis für den Essener Hauptbahnhof entlassen.“
Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung gegen den Wohnungslosen ein.
Quelle Bundespolizei Essen
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