Stundenlang wurden sie von ihren Peinigern brutal gequält und erniedrigt.
Zwei Jugendliche (14 und 15 Jahre alt) sind am vergangenen Montag von einer Tätergruppe in Duisburg in den Keller eines Wohnhauses gelockt worden. Dort waren die beiden mehrere Stunden lang massiver körperlicher Gewalt und erniedrigenden Handlungen ausgesetzt, berichtete die Duisburger Polizei am Wochenende.
Die Täter filmten die brutale Tat und setzten anschließend die zwei Jungs vor dem Haus auf die Straße.
Die zwei Hilflosen suchten Schutz bei ihren Eltern, die sofort die Polizei verständigten. Aufgrund ihrer schweren Verletzungen wurden beide mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Der polizeiliche Opferschutz kümmert sich um die Jugendlichen und deren Angehörige.
Durch akribische Ermittlungen in Form von Vernehmungen, Spurensicherung- und auswertungen sowie Durchsuchungen gelang es den Ermittlern bereits am Dienstag (12. März), einen ersten Tatverdächtigen festzunehmen. Am Freitagmorgen (15. März) folgten drei weitere Festnahmen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurden die vier Tatverdächtigen (17 bis 22 Jahre alt) wegen Verdachts des erpresserischen Menschenraubs einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehle erließ.
Die Kripo wertet weiterhin Spuren aus, befragt Zeugen und untersucht elektronische Speichermedien. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Wie die BILD schreibt, dachten die Täter offenbar, dass die beiden Jungen sie bestohlen hätten (Drogen, E-Liquids).
Daraufhin hätten sie den Schülern aufgelauert, ihnen Säcke über den Kopf gestülpt, sie in den Keller verschleppt und regelrecht gefoltert.

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