+++Update am Samstag, 19. August:+++
Der 37-jährige Ehemann der schwer verletzten Syrerin wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung Untersuchungshaft an.
Die 35-Jährige erlitt bei der Tat am Freitagmorgen lebensgefährliche Verletzungen und musste notfallmedizinisch versorgt werden. Ihr Zustand ist derzeit stabil. Die Ermittlungen der Mordkommission der Polizei Hagen dauern an.
In Iserlohn wurde Freitagfrüh (18.08.) eine vierfache Mutter beinahe umgebracht, von ihrem eigenen Ehemann. Er stach brutal mit einem Messer auf sie ein.
Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in einer kurzen gemeinsamen Pressemitteilung berichteten, wurde die Schwerverletzte gegen 7.45 Uhr in der Wohnung des Paares an der Liebigstraße gefunden.
Die 35-Jährige wies schwere Stichverletzungen auf. Blutüberströmt musste sie in ein Krankenhaus gebracht werden.
“Dort wird sie notfallmedizinisch versorgt, eine Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden“, heißt es in der Presseerklärung vom Mittag.
Ihr Ehemann, laut BILD ebenso wie die Frau syrischer Herkunft, flüchtete vor Eintreffen der Polizei aus der gemeinsamen Wohnung. Er hatte dort eigentlich Rückkehrverbot noch bis Samstag, 19. 8., war aber laut einer Nachbarin am Freitagmorgen plötzlich aufgetaucht. Es kam zu einem schlimmen Streit mit katastrophalem Ende.
Eine Fahndung wurde eingeleitet. Der Syrer stellte sich im weiteren Verlauf auf einer Polizeiwache und wurde vorläufig festgenommen .
Eine Mordkommission der Polizei Hagen ist eingesetzt und ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der Tatverdächtige schwieg sich aus.
Quelle: Kreispolizei Märkischer Kreis / Staatsanwaltschaft Hagen
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