In der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Soest am Belgierweg ist es am Mittwochabend (15. 3.) nach einer Schlägerei mit Messereinsatz zu tumultartigen Szenen Szenen gekommen.
Rund 200 Bewohner gerieten in Aufruhr. Die Polizei musste Verstärkung aus der gesamten Umgebung zur Hilfe holen, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.
Wie der Soester Kreispolizeisprecher Wolfgang Lückenkemper berichtet, gerieten um kurz vor 21 Uhr zwei Asylsuchende aneinander. Die Männer prügelten sich.
Der Sicherheitsdienst ging dazwischen, trennte die Kontrahenten.
Die kurz darauf eintreffenden Polizeibeamten trafen in der Einrichtung auf eine aufgebrachte Menschenmenge von etwa 200 Personen. Der Sicherheitsdienst hatte die beiden 24 und 28-jährigen verletzten Männer bereits von der Menschenmenge separiert.
Der 28-jährige hatte bei der Prügelei ein Messer gezogen und dem Jüngeren damit Schnittverletzungen zugefügt.
Beide Männer wurden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 28-jährige stand unter Alkoholeinfluss. Er wurde nach seiner Behandlung zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen.
„Um die Menschenmenge zu beruhigen, mussten Streifenwagen aus dem gesamten Kreisgebiet zusammengezogen werden“,
berichtet der Polizeisprecher.
Warum der anfänglich verbale Streit eskalierte, sei nun Gegenstand der Ermittlungen.
Quelle Kreispolizei Soest
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