Weil sich eine Reisende in einem Fernzug durch den Anblick eines Schwertes „bedroht“ fühlte, wurde ein Polizeieinsatz fällig. Es handelte sich um ein Plastikschwert. Der ICE verspätete sich in Folge gleichwohl um 40 Minuten.
Der Schwert-Träger saß gestern Mittag (11. Oktober) in einem ICE durchs Ruhrgebiet ohne Mund-Nasenschutz. Eine 51-jährige Reisende wies den 39-Jährigen auf die Maskenpflicht im Zug hin – daraufhin entbrannte ein verbaler Streit.
Der Mann stand sodann auf, setzte sich in eine wenige Meter entfernte Sitzgruppe und legte demonstrativ ein Schwert vor sich auf den Tisch.
Davon fühlte sich die Frau wiederum „bedroht“ und informierte den Zugbegleiter des ICE, welcher wiederum die Bundespolizei alarmierte.
Zusammen mit mehreren Kollegen der Polizei Bochum stiegen Bundespolizisten im Hauptbahnhof Bochum in den besagten Zug und nahmen den 39-Jährigen samt Schwert vorläufig fest.
Bei genauerer Betrachtung stellten die Polizisten allerdings fest, dass es sich bei dem Schwert um ein Spielzeugschwert aus Plastik handelte. Nichtsdestotrotz wurde es sichergestellt.
Die Bundespolizei leitete anschließend gegen den polizeilich bekannten gebürtigen Berliner ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung ein.
Durch den Vorfall verspätete sich der ICE 519 um circa 40 Minuten.
Quelle Bundespolizei
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